Die Idee

Tauschen macht Spaß

Eigentlich ist es ganz einfach: Jeder hat Dinge, die er nicht mehr braucht, die aber noch gut in Schuss sind. Sie einzutauschen macht Spaß und ist ökologisch höchst sinnvoll – man braucht nur eine geeignete Plattform dafür. Aus diesem Grundgedanken erwuchs Ende 2017 die Idee des „Wertacher Tauschtags“. Wir, das sind Riccarda und Andreas, initiierten in unserer 3000-Seelen-Gemeinde Wertach eine Tauschbörse. Und es funktionierte!

Am Tauschtag darf jeder Besucher maximal zehn Dinge abgeben und mitnehmen. Für jeden abgegebenen Gegenstand gibt es einen Gutschein, der dann bei der Veranstaltung  eingelöst werden kann. Mittlerweile haben wir zwei Tauschtage organisiert, und jedes Mal gab es viele strahlende Gesichter.

Die Regeln

Wir hatten von Anfang an die Regel: kein Ramsch. Es hat sich herausgestellt, dass das gar nicht so leicht ist. Denn was heißt das? Was der eine als Ramsch empfindet, findet bei einem anderen vielleicht Gefallen. Klar ist: Alle Tauschobjekte müssen funktionstüchtig und sauber sein. Und aus der Erfahrung heraus nehmen wir auch keine Gläser und Krüge mehr an – die sind bisher immer übrig geblieben.

Was darf getauscht werden?

Im Prinzip fast alles. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Kleidungsstücke, Spielsachen, Sportgeräte, Bücher, Geschirr, Küchenutensilien, Haushaltsgeräte, Faschingskostüme, Werkzeug, kleine Möbelstücke…

Denkbar ist es natürlich auch, Dienstleistungen zu tauschen. Oder Kuchen! Bei den Tauschtagen wurden wir immer wieder gefragt, ob es Kuchen gibt – Tauschen macht offenbar hungrig 🙂 Kaffee haben wir immer kostenlos angeboten, aber gebacken hat bisher noch niemand. Vielleicht beim nächsten Mal!

Foto: Anke Sturm
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